Gewürze und Kräuter eine Übersicht

Gewürze eine Übersicht

  • Petersilie
  • Schnittlauch
  • Melisse
  • Dill
  • Bohnenkraut
  • Pfefferminze
  • Thymian
  • Majoran
  • Kresse
  • Kümmel
  • Fenchel
  • Anis

Schuhbeck ist immer eine Empfehlung wert

 

Gewürze und Kräuter

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Kräuter und Gewürze zeigen gesundheitsfördernde Wirkungen; verwendet werden außer Blättern, Blüten und Samen auch Früchte, Stängel, Rinde, Wurzeln oder Knollen. Dutzende von Arten können im heimischen Garten für den Hausgebrauch angebaut werden. Dies hat den unersetzlichen Vorteil von Pestizidfreiheit und absoluter Frische. Sie ernten und verlesen von Hand, vermehren Ihre Kräuter, Teepflanzen und Gewürze selbst und locken sogar noch Nützlinge im Garten an. Man kann diese Kräuter ebenfalls in Töpfchen auf der Fensterbank ziehen. Zum Weiterverarbeiten wie Trocknen etc. sollten Kräuter stets morgens geerntet werden.

Oftmals sind die Übergänge von der Heilpflanze zum Küchenkraut fließend. Zu den beliebtesten Kräutern in deutschen Gärten gehören Petersilie, Schnittlauch, Melisse, Dill, Bohnenkraut, Pfefferminze, Thymian, Majoran, Kresse, Kümmel, Fenchel und Anis.

Petersilie

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Petersilie gilt als bekanntestes deutsches Küchenkraut; wählen Sie zwischen krauser und glatter Petersilie. Der Doldenblütler Petersilie steckt voller Vitamin C, hilft bei Blasen- und Nierenleiden, Verdauungsbeschwerden, Menstruationsproblemen, Kater und Mundgeruch, als Tee wie auch Tinktur. Petersilie wirkt blutreinigend und wehenfördend. In der Küche passt Petersilie zu Salaten, Suppen und Soßen, läßt sich einfrieren und trocknen.

Schnittlauch, ebenfalls reich an Vitamin, blutreinigend, magenfreundlich und energiesteigernd, ideal gegen Gicht und Bluthochdruck ziert als Alliumpflanze mit dekorativen lila Blütenkugeln den Garten. In der Küche verwendet man Schnittlauch zu Soßen, Suppen und Kräuterquark. Die Blüten sind übrigens essbar.

Melisse

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Melisse/Zitronenmelisse stammt aus Südeuropa und wurde bereits in Klostergärten angebaut. Melisse wirkt als Tee beruhigend, schmerzstillend und antibakteriell, gegen Fieber, Asthma, Kopfweh, Grippe und Wechseljahresbeschwerden. Enthalten sind u.a. wertvolle ätherische Öle und Schleimstoffe. Als Küchenkräutlein findet Melisse Anwendung in Soßen und Salaten.

Dill

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Dill bildet gelbe Blütendolden, aus denen Sie die Dillsamen gewinnen können. Vom jungen Kraut können die Spitzen für Soßen (zu Fisch etc.), Suppen, Salate und als Gurkengewürz verwendet werden. Dill nicht kochen! Regelmäßig auf Blattläuse und Staunässe kontrollieren. Dill kann mehr als einen Meter hochwerden und besticht durch seine äußerst dekorativen, gefiederten Blättchen, die aromatisch duften. Naturmedizinisch verwende man Dill bei Magenproblemen, Erkältungen, Beruhigung und Stärkung des Immunsystems.

 

Bohnenkraut

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Bohnenkraut eignet sich exzellent für Bohnengericht, Suppen und Lamm; es wurde bereits in Klostergärten angebaut und später in die Bauerngärten übernommen. Medizinische Verwendung findet Bohnenkraut bei Magenproblemen und Durchfall sowie Husten. Idealerweise pflanzt man Bohnenkraut direkt zu den Bohnen.

Pfefferminze

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Pfefferminze, pflegeleicht und widerstandsfähig, wächst auch unter Sträuchern und Bäumen, breitet sich durch Wurzelausläufer aus und neigt zum Wuchern. Regelmäßig gießen, damit sich keine Erdflöhe ansiedeln, Erde lockern. Als Teepflanze ideal gegen Nervosität, Erkältungen, Magenbeschwerden und Depression. In der Küche wunderbar zu Salaten, Soßen, Süßspeisen, Cremes, Drinks und als essbare Dekoration.

 

Thymian, Majoran, Kresse, Kümmel, Fenchel, Anis

Pflanzen Sie Gewürze und Kräuter selbst an, notfalls auf der Fensterbank, um täglich von den gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen und ätherischen Ölen profitieren zu können.
Hier im zweiten Teil geht es um Thymian, Majoran, Kresse, Kümmel, Fenchel und Anis.

Thymian

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Lippenblütler Thymian wirkt bekanntlich erstklassig gegen Husten, nützt jedoch bei allen Atemwegsbeschwerden sowie zur Desinfektion und Entzündungshemmung sowie bei Magenproblemen, Menstruationsbeschwerden und nervösen Störungen. Küchenfans wissen Thymian für südländische Rezepte zu schätzen. Die Blättchen können Sie bis zum Winter ernten; Thymian blüht übrigens hellrosa und vertreibt mit seinem sanften würzigen Duft sogar die Mücken auf der Terrasse.

Majoran

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Auch Majoran zählt zu den Lippenblütlern. In der Küche kann man den magenfreundlichen Majoran bei schwer verdaulichen Gerichten verwenden, insbesondere zu Fleisch, Wurst und Eintöpfen. In der Naturheilkunde findet diese Pflanze Anwendung bei Erkältungen, Menstruationsbeschwerden, Kopfweh und Hautproblemen. Majoran wird etwa einen halben Meter hoch, die Blüten sind ährenartig angeordnet; er wurde bereits in der Antike verwandt.

Kresse

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Kresse gehört zu den Kreuzblütlern; wir essen Kresse gern als Sprossen. Danach bilden die Pflänzchen grüne Blättchen, welche als Butterbrotbeleg, zu Quark oder Salatsoßen verwendet werden können (Blättchen einfach abschneiden, damit nachwachsen kann). Unheimlich vitaminreich wirkt Kresse als Energiespritze gegen Frühjahresmüdigkeit sowie zur Blut- und Körperreinigung. Gesät werden kann auf der Fensterbank in sogenannte Kresseigel, Schalen, auf Watte oder Küchenkrepp; Keimung erfolgt innerhalb ein oder zwei Tagen. Als Heilpflanze entfaltet Kresse ihre Wirkung bei Entzündung, Erkältungen, Nieren- und Blasenbeschwerden sowie Atemwegsproblemen.

Kümmel

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Kümmel, ein Doldenblütler, gehören zu den ältesten Gewürzen, ist zweijährig, wird etwa 50 cm hoch und trägt Fiederblätter. Äußerst dekorativ wirken die weiß-rosa Blütendolden, aus denen sich dann die braunen, duftenden Samen bilden. Man verwendet verdauungsfördernden Kümmel in Suppen und Salaten, zum Brotbacken und bei schweren Gerichten. Ebenfalls bekannt: Kümmelschnaps. Vitamin C, Säuren und ätherische Öle wirken positiv bei Verdauungsstörungen und gegen Schmerzen.

 

Fenchel

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Fenchel wirkt bekanntlich gegen Blähungen und Husten, besonders bei Babys und Kleinkindern. Desweiteren kann Fenchel bei Atemwegsproblemen und Infektionen eingesetzt werden, ebenso gegen Kopfweh und Wechseljahresbeschwerden. In der Küche benutzt man Fenchelsamen für Brote, Gebäck und Kuchen. Bis zu zwei Meter kann dieser Doldenblütler hoch werden; gefiederte Blätter und gelbe Blütendolden zieren jeden Garten, locken Bienen und Schmetterlinge an. Als weitere Fenchelsorte kennen wir Knollenfenchel.

Anis

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Anis (Pimpinella anisum), ein Doldenblütler aus dem Mittelmeerraum bzw. Asien, wird bis zu einem halben Meter hoch, eignet sich für Gebäck, Kuchen und Süßspeisen sowie als wirksamer Tee bei Magen- und Bronchialbeschwerden, darüber hinaus zum Bereiten von Likör.

 

Autor:2x  http://www.contentworld.com/authors/profile/12744/

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